Unser Verein, das MTM Theater
«Bei einem Versuch den typischen MTM Stil zu beschreiben, wird man vor allem zwei grundsätzliche Feststellungen machen. Erstens, dass die bisherigen Theaterstücke zum grössten Teil Uraufführungen waren und zweitens, dass (fast) alle vom durchschnittlichen Bürger als überdurchschnittlich düster empfunden wurden.
Doch vermögen diese Feststellungen nicht mehr als eben ein Versuch zu sein, das Wirken der Rothenburger Theatergruppe zu umschreiben. Die Liebe zum Detail, zum Beispiel im Bühnenbau, im Kleiderdesign oder in technischer Hinsicht, gehören genau so dazu, wie die durchaus spürbare romantische Ader, die Freude an unserer Sprache, sowie das Interesse an der Filmkunst.
Was wir immer wieder anstreben, sind Inszenierungen voll von Gefühlen, kräftiger Dramaturgie und unausweichlich beklemmender Spannung. Für die Zuschauer vielleicht eine seltsame, fremde Welt, die unter die Haut geht, für uns die Faszination, welche uns immer und immer wieder antreibt.»
Unsere Aktivitäten sind breit gefächert und bieten Platz für vieles im Bereich Kunst und Kultur. Zwar lieben wir „die Bretter, die die Welt bedeuten", jedoch ist es ebenso eine Herausforderung, Bilder auf Zelluloid zu bannen. Vieles sind wir in den letzen 20 Jahren angegangen und haben uns in den verschiedensten Bereichen versucht.
Begonnen hat alles in den Jahren 1985 / 1986. Jugendprojekte und historische Ereignisse verleiteten uns, die erst Theaterstücke zu schreiben und zu inszenieren. „Was ist es, was da kommt" (link zu Plakat) löste die Infizierung mit dem Theatervirus aus. „Fluch aus der Vergangenheit", die Uraufführung fand im Jubiläumsjahr „600 Jahre Rothenburg bei Luzern", war dann der Ausbruch einer unheilbaren Leidenschaft. Weitere Stücke auf der Bühne folgten, abwechselnd drehten wir Filme wie „The Raven", „Runennot", „Unheil Katze" oder „Sousol". Wir wirkten an kulturellen Anlässen mit wie die „Rothenburger Erzählnacht".
In einem Punkt sind wir uns einig: „D'Muusfalle" wird nicht der letzte Streich sein. Denn einmal infiziert, lässt einem der Virus nicht mehr los.
