Infos zum Stück
Die Handlung
Es herrscht tiefer Winter, ein Schneesturm fegt über das Luzerner Hinterland. Kurz nachdem alle Gäste eingetroffen sind, wird die neu eröffnete Pension Schönegg von der Umwelt abgeschnitten. Wohl oder übel arrangieren sich die Leute mit dieser Situation. Da kämpft sich ein Inspektor auf Skier zu ihnen durch und bringt höchst beunruhigende Nachrichten: Ein Notizbuch wurde am Tatort eines Mordes gefunden. Darin die Adresse der Pension Schönegg – und der Hinweis, dass zwei weitere Morde folgen werden. Der Inspektor ist überzeugt, dass der Mörder schon unter ihnen weilt. Doch seine Ermittlungen scheinen das Unheil nicht abwenden zu können...
Was Agatha Christie eiskalt serviert und mit einer guten Portion Britischen Humors würzt, läuft seit seiner Premiere vor über 50 Jahren ununterbrochen im Londoner West End. Und nach wie vor schlägt uns die Spannung in ihren Bann. Unser Regisseur Ferdinand Ottiger hat das Stück in die Luzerner Mundart und in unsere Gegend versetzt. So sind wir als Zuschauer noch näher am Geschehen dran, vom Beginn der ersten Szene – bis zum Zuschnappen der Mausefalle.
Gedanken der Regie
Einen Krimi-Klassiker von Agatha Christie zu inszenieren ist für jeden Regisseur eine Ehre und Herausforderung zugleich. Eine Ehre, ein Stück dieser genialen Autorin, die das Stück ursprünglich für die Königin von England geschrieben hat, in den Händen zu halten, zu lesen und es richtig zu interpretieren. Eine Herausforderung, weil das Stück bekannt ist und eigentlich keine Veränderung zulässt. So, wie immer mehrere Personen verdächtigt werden können, der Mörder zu sein, gilt es in jedem Stück eine eigene Version zu finden und bis zum bitteren Ende am Leben zu erhalten.
Lassen Sie sich die Vorgeschichte in unserem Trailer erzählen. Das Ende der Geschichte können Sie bei uns live erleben.
Ferdinand Ottiger
Regie
